Musikbund Vorderrhön – Gipfeltreffen der Nachwuchsbetreuer der Musikvereine zur Konzeption einer Kultur-Perlenkette im Hessischen Kegelspiel

Dem Nachwuchs Raum für eigene Ideen geben und sie die Zukunft der Blasmusik mitgestalten lassen – ein Erfolgsfaktor

Nachwuchsmangel ist eine Herausforderung zahlreicher Vereine der Breitenkultur. Zahlreiche und erreichbare Angebote finden im Umfeld statt oder sind durch das Internet überall und stetig vorhanden. Warum also noch im eigenen Ort ein Blasinstrument spielen? Dieser und weitere Fragen stellt sich das „Gipfeltreffen der Nachwuchsbetreuer der Musikvereine zur Konzeption einer Kultur-Perlenkette im Hessischen Kegelspiel“ und sucht nach Lösungen.

An einem gemeinsamen Workshoptag treffen die Nachwuchsbetreuer von sechs Musikvereinen zusammen und erarbeiten Bausteine, um wieder das Bewusstsein schaffen, dass Musikkultur in der Region einen hohen Stand hat und Identität stiftet. Dabei wird zunächst diskutiert, wo die einzelnen Vereine momentan stehen und wie ihre Strukturen auch mit externen Partnern erweitert und vernetzt werden können. Daraus soll abgeleitet werden wie konkrete, gemeinsame Ideen für die zukünftige Nachwuchsarbeit unter der Überschrift „Kulturperlenkette“ umgesetzt werden können. Des Weiteren ist ein Kernziel, junge Führungspersonen in den Vereinen durch Vernetzung zu stärken und zu erhalten. Die Präsentation der Ergebnisse am Ende unterliegt einem generationsübergreifendem Feedback durch alle aktiven Vereinsmitglieder und somit deren Anerkennung des Engagements ihres musikalischen Nachwuchses. Das LandKulturPerlen-Projekt kann es schaffen, neue Strukturen und Impulse zu etablieren und somit nachhaltig zu wirken.

 

Der Musikbund Vorderrhön

Der Projektträger, der Musikverbund Vorderrhön, setzt sich aus sechs Musikvereinen der Dörfer Wölf, Eiterfeld, Ufhausen, Großentaft, Mackenzell, Dammersbach zusammen. Der Verbund hat sich zum Ziel gemacht, Blasmusikkultur zu stärken. Teil ihrer Arbeit ist es, jährlich ein gemeinsames Konzertprogramm zu präsentieren. Im Musikverbund werden darüber hinaus kontinuierlich Kompetenzen ausgetauscht und erweitert sowie die Sichtbarkeit der Musiktradition erhöht und diese als Identitätsträger gestärkt.

 

Termin: 18. August 2018

Kooperationspartner:
Musikverbund Vorderrhön
Musikverein Wölf https://workmv.jimdo.com/
Musikverein Eiterfeld
Musikcorps Ufhausen e.V. https://www.musikcorps-ufhausen.de/
Trachtenkapelle Grossentaft http://trachtenkapelle-grossentaft.de/
Bläserchor Tonica Mackenzell e.V. http://www.tonica-mackenzell.de/
Dammersbacher Blaskapelle e.V. http://www.dammersbacher-blaskapelle.de/

 

Künzell – Vorstellung des neuen Kleinkunsttheaters „KulturZeitRaum“ auf dem Florenberg auf dem Florafest

Denkmalschutz und Kulturelles Engagement – eine gute Kombination

Leerstehende Gebäude und verfallende Denkmäler gehören im ländlichen Raum leider häufig zum vorherrschenden Bild. Gerade die Ortskerne und Altorte sind oft von Verfall und Leerstand betroffen. Dass dieser Leerstand nicht ungenutzt bleiben muss und im besten Fall sogar mit lebendigem kulturellen Engagement gefüllt werden kann, beweisen die Initiatoren des Kleinkunsttheaters „KulturZeitRaum“ der Gemeinde Künzell. Unter großem persönlichen Einsatz haben die ehrenamtlichen Mitglieder des Förderkreises Florenberg e. V. eine alte Scheune in eine Kleinkunstbühne verwandelt, die in Zukunft für kulturelle Projekte aller Art genutzt werden kann.

Die Vorstellung des neuen Kleinkunsttheaters, das fortan unter dem Namen „KulturZeitRaum“ für kulturelle Vielfalt in der Gemeinde stehen wird, erfolgte beim alljährlichen Florafest auf dem Florenberg. Um einen Vorgeschmack auf künftige Veranstaltungen und gleichzeitig einen Einblick in die Bandbreite des darstellenden Spiels zu geben, wurden Theaterworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene veranstaltet. Für die Jüngsten, unter 6-Jahren, stand das Gestalten von Requisiten auf dem Programm, welche anschließend für die Umsetzung eines Theaterstücks genutzt wurden. Die älteren Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen wurden derweil in die Grundlagen des Schwarzlichttheaters eingeführt und erarbeiteten gemeinsam ein kurzes Stück, das am Ende und gleichsam Höhepunkt des Fests den anwesenden Gästen präsentiert wurde. Auf diese Weise konnten die Beteiligten ihre Begeisterung für das Theaterspielen entdecken und gleichzeitig wurde das neue Kleinkunsttheater würdig eröffnet und potenziellen zukünftigen Besuchern präsentiert.

 

Förderverein Florenberg e. V. – heimatverbunden und offen für Kultur

Der Förderverein Florenberg e. V. widmet sich seit vielen Jahren dem Erhalt und Ausbau einer mittelalterlichen Anlage bestehend aus Kirche und angrenzendem Pfarr- und Schulhaus sowie einem Backhaus auf dem Florenberg. Neben den denkmalpflegerischen Tätigkeiten vermittelten Mitglieder des Vereins in den vergangenen Jahren hunderten von Interessierten Informationen über die historische Anlage. Da ein Teil der Mitglieder über langjährige Bühnenerfahrung in der örtlichen Theatergruppe verfügen, entstand der Wunsch, einen Teil des Areals als Kleinkunstbühne auszubauen und so für eine Belebung der kulturellen Landschaft zu sorgen.

 

Termine: Florafest am 29.07.2018 auf dem Florenberg

Kooperationspartner
Förderverein Florenberg: www.foerderverein-florenberg.de
Gemeinde Künzell: https://www.kuenzell.de/

Jugendmusiknetzwerk im Hessischen Kegelspiel e.V. – „ChorLabor“

Junge Talente – erfolgreiche Zukunft

Eine bis jetzt wenig beachtete Herausforderung der Kulturellen Bildung im ländlichen Raum ist die Professionalisierung des Nachwuchses. Was passiert, wenn alle Kurse in der regionalen Musikschule besucht wurden, wenn das Schulorchester endet und der örtliche Musikverein zwar noch wertvolle Gemeinschaft bietet, aber man selbst ein höheres musikalisches Niveau erreicht hat? Meist wandern die ambitionierten Nachwuchsmusiker mit ihrem Können und ihrem Engagement ab und sind für die regionalen Strukturen verloren. Dem will das Projekt „ChorLabor“ etwas entgegensetzten.

 

Unter dem Motto „ChorLabor“ werden junge Profis und Interessierte eingeladen, vor Ort neue Impulse zu erhalten und sich musikalisch weiter zu entwickeln. Während zwei Chor-Workshops wird den Teilnehmer*innen die Jazz Stilistik in Chören am Beispiel von Titeln zur Oper „Porgy and Bess“ vermittelt. Hierfür wird Jazzprofessor John Hondorp die Workshops leiten, deren Ergebnisse im Jugendkonzert „Winds, Strings & Voices“ mit parallel stattfindenden Orchester- und BigBand Projekten zusammenhängend auf die Bühne gebracht werden.

Durch das LandKulturPerlen-Projekt sollen Jugendlichen neue Zugänge zu anderen Musikrichtungen und Arbeitsweisen ermöglicht, die musizierende Jugend der Region stärker vernetzen und darüber hinaus der Überalterung von traditionellen Chören der Region entgegengewirkt werden.

 

Das Jugendmusiknetzwerk im Hessischen Kegelspiel e.V.

Der Förderverein setzt sich dafür ein, dass musikalische Talente und Gruppen der Region Fulda, nach dem Durchlaufen von nachhaltigen Ausbildungswegen ihre Fähigkeiten in vielfältigen und anspruchsvollen musikalischen Projekten und Konzerten anwenden können und somit musikalische Impulse sowohl für die eigene Entwicklung als auch für die vielen Vereine der Region erzeugen.

 

Termine: Workshop: 16. September und 20. Oktober 2018 // Konzert: 21. Oktober 2018

Kooperationspartner:
Jugendmusiknetzwerk im Hessischen Kegelspiel e.V.
Konzert: Winds, Strings & Voices 2018

 

Gersfeld – Aus Kunst wird Musik, daraus wieder Kunst – Generationen treffen sich

Inspiration durch Musik und Gemälde 

Musik inspiriert und regt den Geist an. Je nach musikalischer Gattung, Stil, Tonart, Klangfarbe, Rhythmus und Lautstärke werden verschiedene Emotionen angesprochen und innere Bilder und Wahrnehmungen erzeugt. Dieses innere Erleben macht das Konsumieren von Musik für viele Menschen zu einem besonderen Genuss. Das Projekt „Aus Kunst wird Musik, daraus wieder Kunst“ der Stadtkapelle Gersfeld e.V. macht sich diese Qualität von Musik ebenso zunutze wie die wechselseitige Inspirationsfähigkeit von Musik und Bildender Kunst.

Die Idee für das generationenübergreifende Projekt entstand aus der Gegebenheit heraus, dass einige Musiker*innen der Gersfelder Stadtkapelle zugleich Teil einer Maler*innengruppe um die Künstlerin Brigitte Schüßler sind und sich somit auf zwei künstlerischen Gebieten zugleich betätigen. Diese Überschneidung soll nun für ein Kunstprojekt genutzt werden, bei dem aus Bildern Musik entsteht, die wiederum in Bildern verarbeitet wird. In einem ersten Schritt wählen die Künstler*innen der Stadtkapelle hierzu einige Gemälde aus ihrem Repertoire aus, die sie als besonders ausdrucksstark wahrnehmen und mit denen sie intensive Emotionen verbinden. Diese Gemälde dienen dem studierten Komponisten Yannik Helm als Inspiration für Musikstücke, die den Charakter und Ausdruck der Bilder spiegeln. Im Rahmen einer musikalisch begleiteten Ausstellung werden sowohl Bilder als auch Kompositionen der Öffentlichkeit und insbesondere den Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter vor Ort präsentiert. Die Kinder wiederum sind in einem weiteren Schritt dazu eingeladen, sich von der Musik zu eigener künstlerischer Tätigkeit anregen zu lassen, sodass zuletzt aus der Musik wieder Gemälde entstehen.

 

Musikverein, Künstlerin und Komponist – ein starkes Bündnis für Kultur

Für die Umsetzung des Projekts „Aus Kunst wird Musik, daraus wieder Kunst“ kooperiert die Stadtkapelle Gersfeld mit dem in Nüsttal aufgewachsenen studierten Komponisten und Musikpädagogen Yannik Helm, dessen Hauptarbeitsbereich sich in der Region Fulda befindet. Die künstlerische Anleitung bei der Umsetzung der Musik in Gemälde übernimmt die Diplom-Kunstpädagogin und Mitglied des Kunstvereins Fulda, Brigitte Schüssler.

 

Termine: 21.10.2018, 15 Uhr Kunstgalerie Gersfeld: Vernissage mit musikalischen Kompositionen

Kooperationspartner

Yannik Helm – Komponist
Stadtkapelle Gersfeld
Brigitte Schüßler – Künstlerin
Gemeinde Gersfeld: www.gersfeld.de
Grundschule/Rhönschule/Kindergarten

Ehrenberg – Jung und Kreativ

Jugendliche Wünsche – Kunst als Sprachrohr

Welche Voraussetzungen braucht Kunst im öffentlichen Raum? Gute Ideen, unterstützende Gemeinden, junge Menschen und leere Wände reichen aus, findet Veronika Zyzik. Die diplomierte Kunstmalerin hat es sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit Jugendlichen der Region die leeren Wände des Bürgerhauses Wüstensachsen (Gemeinde Ehrenberg) kreativ zu gestalten. Den Themen und Motiven sind dabei keine Grenzen gesetzt; die Jugendlichen bekommen durch die Aktion einen Raum, um ihre Gedanken, Wünsche, Ängste, Idole oder Szenen ihres Alltags und ihrer Heimat abzubilden und für die Zukunft festzuhalten. Nebenbei erfahren die jungen Menschen, wie sich das Leben und Schaffen in einem Atelier gestaltet. Unter fachkundiger Anleitung erhalten sie Einblicke in die Verwendung von Farben, Techniken und verschiedenen Werkzeugen.

Veronika Zyziks Angebot steht allen Jugendlichen unabhängig von sozialem Hintergrund oder finanziellen Voraussetzungen offen. Das Projekt soll zum einen dazu anregen, das Bürgerhaus als Ort für Kunst und Kreativität wahrzunehmen und einen Eindruck der Arbeit eines Künstlers zu gewinnen, andererseits bietet die Aktion die Möglichkeit, die Sommerferien gemeinsam kreativ und produktiv zu nutzen.

 

Gemeinde und Künstlerin – das perfekte Tandem für Kulturelle Bildung

Träger des Projekts „Jung und Kreativ“ ist die 2.600 Einwohner*innen große Gemeinde Ehrenberg. Mit der Teilnahme an LandKulturPerlen möchte Bürgermeister Thomas Schreiner Jugendlichen neue künstlerische Erfahrungen zur ermöglichen, ihnen Sichtbarkeit und Wertschätzung in der Gemeinde zukommen lassen. Um sich künstlerische und pädagogische Fachkompetenz zur Seite zu holen, musste Schreiner nicht in entfernte urbane Zentren gehen. Die Kunstmalerin und Leiterin der „Freien Kunstschule“ in der Kunststation Kleinsassen, Veronika Zyzik ist in der Gemeinde Ehrenberg zu hause. Durch ihre langjährige Tätigkeit an der VHS Fulda und der von ihr ins Leben gerufenen „Freien Kunstschule“ in Kleinsassen, verfügt die Künstlerin über einen großen Erfahrungsschatz in der kreativen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Veronika Zyzik lebt und arbeitet seit 25 Jahren im Atelier 11 in der Gemeinde Ehrenberg.

 

Kooperationspartner

www.zyzik-art.de

www.ehrenberg-rhoen.de

 

 

Ebersburg – Sonne, Mond und Sterne

Zirkusträume im Nachmittagsangebot

Waghalsige Artisten im Trapez, schier unbegrenzt bewegliche Schlangenmenschen, Clowns mit weißen Gesichtern und roter Nase – für viele Menschen gehört der Zirkus zu einer der Kindheitserinnerungen schlechthin. Einmal in die Rolle eines Clowns zu schlüpfen, sich an den verschiedenen Möglichkeiten der Jonglage zu versuchen oder Teil einer menschlichen Pyramide zu werden, diese und andere spannende Angebote stehen Grundschulkindern aus der Gemeinde Ebersburg nach den Sommerferien in der offenen Nachmittagsbetreuung zur Verfügung.

Im Rahmen des von LandKulturPerlen geförderten Projekts „Sonne, Mond und Sterne“ entsteht unter professioneller Anleitung ein zirzensisches Theaterstück, das sich mithilfe von Artistik und Tanz, Musik und Rhythmus, Pantomime und Jonglage, Improvisation und Rollenspiel kreativ mit den vier Elementen sowie den vier menschlichen Temperamenten auseinandersetzt. Das Angebot richtet sich an Kinder mit und ohne Behinderung und soll den ihnen neben einer Erprobung und Schulung der eigenen Sinne zu einer intensiveren Selbstwahrnehmung sowie der Festigung des Selbstvertrauens und der eigenen Ausstrahlung verhelfen. Am Ende des mehrwöchigen Nachmittagsangebots steht die Aufführung des erarbeiteten Stücks beim ersten Fest der Nachhaltigkeit in Thalau.

 

Familienzentrum Ebersburg – Einsatz für soziale Nachhaltigkeit und Inklusion

Das Familienzentrum Ebersburg ist als starker Akteur für Familienfreundlichkeit, soziale Gerechtigkeit und Inklusion von der Kindertagesstätte an ein geradezu prädestinierter Träger für das Projekt „Sonne, Mond und Sterne“. Das Angebot richtet sich an alle Kinder im Grundschulalter unabhängig von sozialem Hintergrund oder körperlichen Möglichkeiten.

 

Termine: 1. Fest der Nachhaltigkeit, 9. September 2018 in Thalau

 

Kooperationspartner:

http://www.ebersburg.de/de/familienzentrum.html

http://www.kaspar-gaya.com/

Zu Besuch bei der LandKulturPerle… Museum of Modern Art – Hünfeld

Moderne + Kunst + ländlicher Raum = das MoMa in Hünfeld

Peter Liebau & Günter Liebau

Industrie Style, konkrete Poesie und Präsentationen zeitgenössischer Künstler*innen. Ein MoMa in Hünfeld? Erste Zweifel, ob das Museum im ländlichen Raum richtig positioniert ist, verfliegen nach dem Abstellen des Wagens auf dem Parkplatz mit Blick auf das besondere Ausstellunghaus sofort. Das Museum Modern Art Hünfeld – Sammlung Jürgen Blum ist genau am richtigen Ort. „Zu Besuch bei der LandKulturPerle… Museum of Modern Art – Hünfeld“ weiterlesen

Zu Besuch bei der LandKulturPerle… Kunst & Kultur aktiv e.V. Bad Salzschlirf

Früher ein Ort des Kommens uns Gehens, heute ein Ort des künstlerischen Verweilens

Adelheid Eurich & Hans Bohl

Der alte Bahnhof in Bad Salzschlirf hat sich als Treffpunkt, Atelier und Ausstellungshaus in der Gemeinde etabliert – dank des Engagements des Vereins Kunst & Kultur aktiv e.V. Bad Salzschlirf. „Zu Besuch bei der LandKulturPerle… Kunst & Kultur aktiv e.V. Bad Salzschlirf“ weiterlesen

Zu Besuch bei der LandKulturPerle… Landsynagoge Heubach

Die ehemalige Synagoge als Ort der Begegnung und der Kultur

Stephan Büttner & Hartmut Zimmermann vor der Landsynagoge in Heubach

Synagoge. Schule. Rathaus. Wochenendstützpunkt einer Motorrad-Gang. Kulturzentrum. Eine Hausgeschichte mit einem guten Ende – dank des Engagements vieler Menschen aus Heubach und der Region.

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LandKulturPerlen auf der Bildungskonferenz

Fulda auf dem Weg zur vernetzten Bildungslandschaft

Landschaft ist das Thema in Fulda. Egal ob malerische Röhn-Landschaft oder Bildungslandschaft – der Landkreis Fulda ist sich seinen Stärken bewusst und möchte Sie weiterentwickeln. Am 19. März 2018 fand im Bonifatiushaus in Fulda die erste, vom Bildungsbüros des Landkreises initiierte Bildungskonferenz statt. Denn die Vertreter des Landkreises wollen nicht nur verwalten, sondern Grenzen überschreiten und vernetzen, so Landrat Woide in seinen Grußworten. Es wurde sehr deutlich, dass die etwa 180 Teilnehmer*innen diese Ziele unterstützen wollen. Aber was ist eigentlich eine „Bildungslandschaft“?

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„Kultur bildet.“ im Gespräch mit LandKulturPerlen

Im Rahmen des Projektes »Kultur bildet.« veröffentlicht der Deutsche Kulturrat regelmäßig aktuelle Informationen zur Kulturellen Bildung. Auch das Modellprojekt LandKulturPerlen findet hier seinen Platz, denn die Redation interviewte das LKP-Team zur Entstehung, Vorgehensweise und den Zielen des Modellprojekts.
Hier können Sie das Interview lesen

Barnickels Kunst verbindet Landkreise

Staatminister Rhein übergibt statt Staffelstab Metall-Kunstobjekte

Lothar R. Behounek präsentiert dem Publikum der „LandKulturPerlen“-Veranstaltung eines der beiden Metall-Kunstwerke

Die Kunstwerke des Metallbildhauers Dr. Ulrich Barnickel sind Bestandteil zahlreicher Museumssammlungen, Wechselausstellungen aber auch im öffentlichen Raum zu finden. Barnickel gestaltete als Brückenbauer zwischen den Kulturregionen den symbolischen Staffelstab für das Modellprojekt „LandKulturPerlen“, der auf der Abschluss- und Übergabeveranstaltung in Vöhl durch Staatsminister Boris Rhein an die Landkreisvertreter Dr. Reinhard Kubat (Landrat, Waldeck-Frankenberg) und Joachim M. Janshen (Kreisbeigeordneter, Fulda) übergeben wurde. „Barnickels Kunst verbindet Landkreise“ weiterlesen

Bad Arolsen

Danceklusion – Mit Musik und Tanz Gemeinsamkeiten entdecken

2013 lebten in Deutschland 10,2 Millionen Menschen mit Behinderungen und somit jeder elfte Bundesbürger. Inklusion in der Bildungslandschaft wird gegenwärtig glücklicherweise immer aktueller, dennoch muss dem Thema weiter mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nicht nur in Schulen und öffentlichen Einrichtungen muss der Zugang für Menschen mit Behinderungen erleichtert werden, sondern auch die Akzeptanz und die Offenheit im alltäglichen Miteinander für Menschen mit Behinderungen muss wachsen. „Bad Arolsen“ weiterlesen

Bad Wildungen

Ein bunter Stein unter vielen

Ein Mosaik. Kulturhistorisch betrachtet, ein Muster oder Bild, das durch Zusammenfügen von farbigen oder unterschiedlich geformten Teilen entsteht. Eine Gesellschaft. Soziologisch betrachtet, eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste, abgegrenzte Anzahl von Personen, die als soziale Akteure miteinander verknüpft leben und (in)direkt interagieren. Gemeinsamkeiten stehen aich beim Projekt „Weltreise mittels Mosaikkunst – Multikultureller Mosaikworkshop als Altstadtinitiative“ im Mittelpunkt. „Bad Wildungen“ weiterlesen

Battenberg

Demografie mal künstlerisch

Viele Gemeinden stehen den Herausforderungen des demografischen Wandels gegenüber: Abwanderung, Geburtenrückgang, steigende Lebenserwartungen, um nur einige Aspekte zu nennen. Frohnhausen, ein ca. 500 Einwohner großes Dorf in der Gemeinde Battenberg (Eder), möchte dabei nicht einfach zu sehen, sondern genau hinschauen und sich künstlerisch mit dem Thema auseinandersetzen. Wer sind wir heute im Dorf? Welche Verbindungen gehen wir ein und was verbindet uns? Welche Altersstrukturen können wir sichtbar machen? „Battenberg“ weiterlesen

Diemelsee

Die Spolie – Vergangenheit und Zukunft

Aufgrund von Materialknappheit wurden in der Architekturgeschichte häufig Beuteteile aus Vorgängerbauten oder Ruinen für den Neubau verwendet. Mit dem Wechsel der ursprünglichen Bestimmung wurden sie zu Spolien. Dies geschah jedoch nicht selten auch aufgrund der Bedeutungsübertragung der alten Bauten auf das neu Entstehende. Den Geist des Alten anpassen und in das Zukünftige implementieren. Was ist gut am Alten und was davon wollen wir mit in die Zukunft nehmen und vor allem unter welchen eigenen Vorstellungen und Wünschen? „Diemelsee“ weiterlesen

Edertal

Grenzen überwinden – Szenen einer Flucht

Wo die Ederwellen schlagen an den Strand,
wo die Bruchbach nach dem Bahnhof Anraff rannt;
wo die Frösche quaken in dem Dämmerschein,
da ist meine Heimat, da bin ich daheim. (Reelingslied, Strophe 1)

Anraff ist Heimat für etwa 360 Einwohner. Seit einigen Monaten sind in Anraff und Umgebung Menschen „daheim“, die keinen deutschen Pass haben und aus ihrer Heimat flüchten mussten. Die meisten haben eine Reise hinter sich, auf der sie Bilder sahen und Momente erlebten, die ihr Verständnis vom Leben und ihrer Heimat veränderten. Das soll im Theaterprojekt „Grenzen überwinden – Szenen einer Flucht“ aufgegriffen werden. „Edertal“ weiterlesen

Frankenau

Für das Krippenspiel braucht man alle – jeden Alters

Immer wieder heißt es, ländlicher Raum sei geprägt von der Breitenkultur. Aber was genau heißt das? Taucht man tiefer in Lexika und Fachartikel ein, begegnen einem Beschreibungen wie „auf zivilgesellschaftlichem Engagement beruhend“, „Lokalgeschichte“, „Brauchtum“ und „interne Wissensweitergabe“. Breitenkultur in Allendorf/ Hardtberg beinhaltet all das und das Ziel das Miteinander auf vielseitige Weise zu stärken – auch durch Theater. „Frankenau“ weiterlesen

Frankenberg

„Kinder machen Kunst“ – und eigentlich noch viel mehr          

Im Zuge des erstmals gemeinsam organisierten Festes „Tag der Begegnung“ am 3. Oktober 2017 stellte sich die Frage, wie die Projektpartner die Veranstaltung bereichern können, um Menschen, trotz Sprachbarrieren oder Hemmschwellen, die Möglichkeit zu geben, sich über ihre Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft austauschen zu können. Wie könnte es möglich sein, vor allem die junge Generation, trotz unterschiedlicher Heimatländer näher zusammenzubringen und dabei deutlich zu machen, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben? „Frankenberg“ weiterlesen

Frankenberg

Blechbläser

Hat nicht jeder schon einmal darüber nachgedacht, ein Instrument zu lernen? Dann aber nicht gewusst, welches es ihm wirklich Freude machen würde – eher ein Streich-, Tasten- oder Blasinstrument. Und wenn ein Blasinstrument welches? Lieber Flöte, Trompete oder Saxophon? Und wie soll man sich entscheiden, wenn man aus einer Kultur stammt, in der solche Blasinstrumente selten sind? Wäre es nicht fantastisch, wenn man einfach mal viele Instrumente ausprobieren könnte, ganz unverbindlich und unter fachlicher Anleitung? Genau das hat sich auch die Musikschule Frankenberg gedacht und das Projekt „Bläserkarussell“ initiiert. „Frankenberg“ weiterlesen

Frankenberg

Heimatverein stellt sich den Herausforderungen

Es kommen nur noch wenige und dann immer die Gleichen zu den Veranstaltungen. Was können wir tun? Das ist eine Frage, die sich wahrscheinlich schon jeder Veranstalter einmal gestellt hat. Diese Herausforderung kennt auch der Heimat- und Kulturverein Geismar e.V. Aber dessen Mitglieder geben nicht auf und bringen immer wieder Mut und Kraft auf, neue Ideen umzusetzen und außergewöhnliche Wege zu gehen, um Kultur von allen, für alle im Dorf zu gestalten. „Frankenberg“ weiterlesen

Haina

Was macht eigentlich das Schaf an der Decke?
Die figürliche Darstellung in der Klosterkirche Haina

Der Verein „Freunde des Klosters Haina e. V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, die historischen Räume der alten Zisterzienserabtei für Besucher zugänglich zu machen und durch Führungen, Vorträge, Ausstellungen und Veröffentlichungen die Geschichte des Klosters Haina im Bewusstsein der Bevölkerung lebendig zu erhalten. „Haina“ weiterlesen

Hatzfeld (Eder)

Viele Töne auf dem Weg zum Profimusiker
Musikprojekt mit Jugendlichen – von der Komposition zur fertigen CD

Ein Musikerleben

Musiker sein. Um die Welt reisen. Eine große Fangemeinde hinter sich. Partys feiern und sich auf Jachten sonnen. Das ist das Bild, das die Medien zeichnen, wenn sie über junge, erfolgreiche Künstler und Künstlerinnen berichten. Dass es bis dahin jedoch ein langer Weg mit vielen Stunden des Übens ist, wird selten deutlich. Von den ersten Versuchen, dem Instrument harmonische Töne zu entlocken, bis zum ersten Auftritt vergeht meist einige Zeit und es müssen Rückschläge überwunden werden. Ein weiterer Schritt ist die erste Aufnahme in einem professionellen Tonstudio. Die Produzenten sitzen auf weichen, wippenden Bürostühlen, die aussehen wie schwarze Berge aus Leder. Gleichzeitig drehen sie an einem von tausend Rädchen und geben Handzeichen durch die große Glasscheibe zum Aufnahmeraum. „Hatzfeld (Eder)“ weiterlesen

Korbach

Stuhlkunst / Kunststuhl

Vier Beine, ein Sitz, eine Lehne – der Stuhl. Das alltägliche Objekt bietet neben der reinen Funktion des erhöhten Sitzens viele kulturhistorische Bezüge und Interpretationsmöglichkeiten. Der Stuhl kann als Statussymbol fungieren, beispielsweise als Thron oder „Chefsessel“ und übermittelt dadurch unausgesprochene Botschaften über den Sitzenden. Aber er kann auch symbolisch für den Platz gedeutet werden, den man einnimmt. In der Aufstellung und der Formensprache vieler Stühle kann er sinnbildlich für gesellschaftliche Konstruktionen stehen: Nähe und Distanz, Vielfalt oder Monotonie, Gemeinschaft und Demokratie durch den Stuhlkreis. „Korbach“ weiterlesen