Geförderte Projekte 2017

Empfohlen

Übersicht – bewilligte Mikroprojekte

Bad Arolsen
Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg e.V. & Jugend- und Kulturzentrum „Come In“: Inklusionsdisko
Reinhard Mehles: Storytelling digital/ „Blicke erzählen“

Bad Wildungen
Verein zur Förderung der Altstadt von Bad Wildungen e.V.: Weltreise mittels Mosaikkunst – Multikultureller Mosaikworkshop als Altstadtinitiative

Battenberg (Eder)
Ortsbeirat Frohnhausen: Demographie 2017

Diemelsee
Förderverein des Klosters Flechtdorf e.V.: Junges Kloster

Edertal
Stefan Tiepermann: Grenzen überwinden – Szenen einer Flucht

Frankenau
Heimatverein Allendorf/ Hardtberg: Theaterstück als weihnachtliches Krippenspiel am historischen Backhaus

Frankenberg (Eder)
Stadt Frankenberg (Eder): Kinder machen Kunst
Heimat- und Kulturverein e.V. Geismar 1996: Musik trifft Kunst
Musikschule Frankenberg: Bläserkarussell in Berufsschulklassen mit Migranten

Haina (Kloster)
Klosterfreunde Haina e.V.: Das Kloster Haina – eine mittelalterliche Klosteranlage

Hatzfeld (Eder)
Studio Kathaco GbR: Viele Töne auf dem Weg zum Profimusiker

Korbach
Karoline Petersen (Künstlergruppe ARTUR): Kunststuhl / Stuhlkunst
Stadtarchiv Korbach: Menschen aus Waldeck-Frankenberg im Konzentrations- und Arbeitserziehungslager in Breitenau

Lichtenfels
Burg Lichtenfels GmbH: Kinderkonzert
Mittelpunktschule Goddelsheim: Rhythmus mit selbst gebauten Stomp-Instrumenten

Rosenthal
Gemeinde Rosenthal: Kulturelle und künstlerische Zusammenarbeit mit öffentlicher Vorstellung und für Mitgliederwerbung in den Vereinen

Twistetal
Männergesangverein Liedertafel Einigkeit Twiste e.V.: Grenzen überwinden

Vöhl
Förderkreis Synagoge in Vöhl e.V.: Meditative und schwungvolle Tänze aus Israel

Volkmarsen
Rückblende gegen das Vergessen e.V.: Schicksale jüdischer Kinder und Jugendlicher während des NS-Regimes

Waldeck
Förderverein WaJuKu Kinder, Jugend und Kultur Waldeck e.V: Literatur und Musik. Minnesang und Minnedichtung – eine literarisch-musikalische Zeitreise in die Anfänge der deutschen Dichtung
Wilhelm Sauer (Bill`s Wohnzimmer): „Runter vom Sofa“ – gemeinsam aktiv und kreativ

Poppenhausen – Den Bäumen Gesichter geben

Natur erwacht zum Leben

Wer mit offenen Augen durch den Wald streift, kann wundersame Dinge entdecken: blitzförmig ragen Äste in den Himmel und Moos zieht sich wie ein weiches Kissen über Baumstümpfe und Steine. Rot und gelb belaubte Herbstbäume werden im Sonnenlicht zu vielzüngigen Feuersbrünsten und in klaren Waldweihern wogen Algen wie Nixenhaar. Vielleicht blickt beim Betrachten knorziger Astlöcher und wild zerfurchter Rinde sogar plötzlich ein Augenpaar zurück… Den Blick für die Natur schärfen und gleichzeitig die Phantasie schweifen lassen, um in den natürlich gewachsenen Formen von Bäumen alte und junge, freundliche oder grimmige Gesichter zu entdecken, dies ist die Grundidee des Projekts „Den Bäumen Gesichter geben“ der in Schwarzerden beheimateten Künstlerin Jeanett Rotter. „Poppenhausen – Den Bäumen Gesichter geben“ weiterlesen

Tann – Tanner Bach: Gehet hin durch die Tore

Foto: Manuel Weinen

Ein musikalisches Denkmal für Tanns berühmten Sohn

Gerade in der Weihnachtszeit haben die Kompositionen Johann Sebastian Bachs Hochkonjunktur in Chören und Orchestern. „Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage“ aus dem berühmten Weihnachtsoratorium Bachs ist für Liebhaber klassischer Musik überall auf der Welt gleichbedeutend mit dem Eintritt in die festlichen Weihnachtstage. Johann Sebastian war mit seiner musikalischen Gabe jedoch keineswegs allein. Über Generationen und Jahrhunderte hinweg prägten die Ahnen und Nachfahren des berühmtesten Sohnes des Bachgeschlechts die musikalische Landschaft Mitteldeutschlands. Die Instrumentalisten und Komponisten lebten und wirkten dabei nicht nur in den historischen Zentren. Als Kantoren oder Organisten prägten die Mitglieder der Familie Bach auch in ländlichen Regionen Deutschlands musikalische Stile und Repertoires. „Tann – Tanner Bach: Gehet hin durch die Tore“ weiterlesen

Poppenhausen – DAS WICHTIGE. Bilder aus der Radierwerkstatt

Die Radierkunst hat nichts mit dem Radiergummi zu tun   

Kraft, Präzession, spiegelverkehrtes Denken und chemisches Verständnis sind nur einige der Kompetenzen, die es bei der Radierung bedarf. Was bei den Werken von Rembrandt und anderen Radier-Künstler*innen so einfach erscheint, ist eine Kunstgattung, die viel handwerkliches Geschick, eine Vielzahl von Werkzeugen und Vorrichtungen benötigt. Kann so etwas überhaupt durch junge Menschen vollbracht werden? JA, sagt Bernd Baldus. Denn, die bis dahin für die meisten Kinder und Jugendliche noch unbekannte Kunstgattung lässt eine unbefangene und experimentierfreudige Herangehensweise zu. „Poppenhausen – DAS WICHTIGE. Bilder aus der Radierwerkstatt“ weiterlesen

Rasdorf – Grenze bei Nacht

Deutsch-deutsche Geschichte vor der Linse

Die bewaldeten Hügel und weiten Wiesen der Rhön sind ein beliebtes Fotomotiv für viele Touristen und Tagesausflügler, die das Mittelgebirge vor allem für seine Ruhe und Beschaulichkeit schätzen. Vor beinahe 30 Jahren war dieser idyllische Landstrich jedoch Schauplatz und gleichsam Kulminationspunkt der deutsch-deutschen Teilung, galt die Region nahe Fulda doch als mögliche Einfallschneise des Ostblocks nach Westen. Diesen Bruch zwischen ländlichem Idyll und ehemaliger Grenzzone mit geschärftem Blick und in ungewöhnlichen Perspektiven fotografisch festzuhalten ist Ziel des Projekts „Grenze bei Nacht“ der Point Alpha Stiftung. „Rasdorf – Grenze bei Nacht“ weiterlesen

Hünfeld – Museum Modern Art – Eine fotografische Entdeckungsreise

Projektergebnis

Neue Perspektiven auf Kunst und Architektur

Ein Perspektivwechsel kann den Blick auf die Welt verändern. Im Alltag ist es oft hilfreich, sich in die Positionen und Gedankenwelten anderer einzufühlen, um ein tieferes Verständnis einer Situation oder eines Sachverhalts zu erlangen. Ein wortwörtlicher Perspektivwechsel kann jedoch auch beim Kunstgenuss oder bei der Erkundung eines Museums völlig neue Blickwinkel eröffnen und eine ästhetisch neue Wahrnehmung des scheinbar bekannten liefern. Werden die gewonnen Eindrücke auf Fotopapier gebannt und in einer Ausstellung präsentiert, führt dies zu einer spannenden neuen Ebene des Erlebens – Museum im Museum und Kunst in der Kunst – die dazu einlädt, dem Auge des Fotografen zu folgen und so selbst im doppelten Sinne die Perspektive zu wechseln.

Projektergebnis

Um Perspektivwechsel zu vollziehen lud das Museum Modern Art Hünfeld die Oberstufenschüler des Wigbertgymnasiums in diesem Herbst in seine Räumlichkeiten ein. Ausgestattet mit Fotoapparaten und einer Einführung in die Kunst der Fotografie durch einen professionellen Fotografen, durften die Jugendlichen in den Ausstellungsräumen sowie dem Außenbereich des Museums selbstständig nach Motiven für ihre Arbeiten suchen. Die ausgestellte Kunst konnte dabei ebenso im Fokus stehen wie das historische Gasometer oder das Ausstellungsgebäude im Jugendstil. Die qualitativ herausragenden Arbeiten dieser kooperativen Aktion wurden in einer anschließenden Ausstellung in den Räumen des Museums präsentiert

 

Vernissage im Gasometer

Museum Modern Art Hünfeld – moderne Kunst in historischer Umgebung

Angesiedelt in einem historischen Gaswerk, dient das Museum Modern Art in Hünfeld seit seiner Gründung 1990 als Präsentationsort der Sammlung seines Gründers Jürgen Blum. Neben der Sammlung Blums, die vor allem aus Werken der Konkreten Kunst besteht, finden in den von Industrieoptik geprägten Räumlichkeiten seit der Wiedereröffnung 2014 regelmäßig Wechselausstellungen von namhaften zeitgenössischen Künstlern statt. Die beiden Leiter des Museums Günter und Peter Liebau veranstalten zudem Kunstwettbewerbe, die die Bekanntheit des Museums steigern konnten. Ein Skulpturengarten im Außenbereich rundet das vielseitige künstlerische Angebot des Museums ab.

 

Kooperationspartner:

www.museum-modern-art.de

www.wigbertschule.de

Burghaun: Future Survival – Zukunft nachhaltig gestalten

Naturerlebnis und ökologische Aufklärung mit allen Sinnen

Dass aktiver Klima- und Umweltschutz heute wichtiger sind denn je, zeigen nicht nur die erschreckenden Zahlen über das weltweite Artensterben oder die Zerstörung von Naturräumen durch den Klimawandel, Wetterextreme oder den Hunger nach natürlichen Ressourcen wie Holz, Torf oder Bodenschätzen. Auch die Unkenntnis der eigenen umgebenden Flora und Fauna lässt hellhörig werden, ist doch das Wissen um die Natur der erste Schritt zu ihrem Schutz. „Burghaun: Future Survival – Zukunft nachhaltig gestalten“ weiterlesen

Hilders – Art `n Vielfalt – Hilders blüht

Streetart oder „eingetopfte“ Kunst im Rhöner Gewand

Kunst ist überall. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann an den verschiedensten Orten und in verschiedensten Kontexten Kunst und gelebte Kultur entdecken. Das fantasievolle Graffiti am Straßenrand, das Zusammenspiel von Ästen, Zweigen und Blättern im Wald oder die grafisch aufwändig gestaltete Reklame – all das kann unsere Fantasie anregen und Geist und Seele inspirieren. Gerade in ländlichen Regionen gibt es ausreichend Raum für öffentliche Kunst, der nur darauf wartet mit kreativen Ideen und außergewöhnlichen Aktionen bespielt zu werden. „Hilders – Art `n Vielfalt – Hilders blüht“ weiterlesen

Petersberg – Erstellung von QR-Codes „Burgführungen“

Alte Burggemäuer neu entdeckt

Burggespenster, wackere Ritter und Burgfräulein, deren Herzen mit Hilfe von hoher Minnekunst erobert werden wollen sind beliebte Protagonisten zahlloser literarischer Werke und Formen. Von mittelalterlichen Epen über romantische Schauerliteratur und historische Gegenwartsromane bis hin zu Kinder- und Jugendbüchern ist der meist mittelalterliche Stoff rund um immense Burganlagen ein beliebtes Sujet. Burgen und – in weitaus höherem Maße noch – Burgruinen beflügeln seit jeher unsere Phantasie und regen zur Erfindung von Geschichten mit abenteuerlichem, romantischem oder schauerlichem Inhalt gleichermaßen an. Die historischen Fakten um die verfallenen Adelsresidenzen sind dabei den wenigsten Besuchern in Gänze bekannt und allzu oft fehlt es an geeigneten Quellen für diejenigen, die sich ernstlich mit den realen Umständen der künstlerischen Inspirationsquellen auseinandersetzen wollen. Was also tun? „Petersberg – Erstellung von QR-Codes „Burgführungen““ weiterlesen

Musikbund Vorderrhön – Gipfeltreffen der Nachwuchsbetreuer der Musikvereine zur Konzeption einer Kultur-Perlenkette im Hessischen Kegelspiel

Dem Nachwuchs Raum für eigene Ideen geben und sie die Zukunft der Blasmusik mitgestalten lassen – ein Erfolgsfaktor

Nachwuchsmangel ist eine Herausforderung zahlreicher Vereine der Breitenkultur. Zahlreiche und erreichbare Angebote finden im Umfeld statt oder sind durch das Internet überall und stetig vorhanden. Warum also noch im eigenen Ort ein Blasinstrument spielen? Dieser und weitere Fragen stellt sich das „Gipfeltreffen der Nachwuchsbetreuer der Musikvereine zur Konzeption einer Kultur-Perlenkette im Hessischen Kegelspiel“ und sucht nach Lösungen. „Musikbund Vorderrhön – Gipfeltreffen der Nachwuchsbetreuer der Musikvereine zur Konzeption einer Kultur-Perlenkette im Hessischen Kegelspiel“ weiterlesen

Künzell – Vorstellung des neuen Kleinkunsttheaters „KulturZeitRaum“ auf dem Florenberg auf dem Florafest

Denkmalschutz und Kulturelles Engagement – eine gute Kombination

Leerstehende Gebäude und verfallende Denkmäler gehören im ländlichen Raum leider häufig zum vorherrschenden Bild. Gerade die Ortskerne und Altorte sind oft von Verfall und Leerstand betroffen. Dass dieser Leerstand nicht ungenutzt bleiben muss und im besten Fall sogar mit lebendigem kulturellen Engagement gefüllt werden kann, beweisen die Initiatoren des Kleinkunsttheaters „KulturZeitRaum“ der Gemeinde Künzell. Unter großem persönlichen Einsatz haben die ehrenamtlichen Mitglieder des Förderkreises Florenberg e. V. eine alte Scheune in eine Kleinkunstbühne verwandelt, die in Zukunft für kulturelle Projekte aller Art genutzt werden kann. „Künzell – Vorstellung des neuen Kleinkunsttheaters „KulturZeitRaum“ auf dem Florenberg auf dem Florafest“ weiterlesen

Jugendmusiknetzwerk im Hessischen Kegelspiel e.V. – „ChorLabor“

Junge Talente – erfolgreiche Zukunft

Eine bis jetzt wenig beachtete Herausforderung der Kulturellen Bildung im ländlichen Raum ist die Professionalisierung des Nachwuchses. Was passiert, wenn alle Kurse in der regionalen Musikschule besucht wurden, wenn das Schulorchester endet und der örtliche Musikverein zwar noch wertvolle Gemeinschaft bietet, aber man selbst ein höheres musikalisches Niveau erreicht hat? Meist wandern die ambitionierten Nachwuchsmusiker mit ihrem Können und ihrem Engagement ab und sind für die regionalen Strukturen verloren. Dem will das Projekt „ChorLabor“ etwas entgegensetzten. „Jugendmusiknetzwerk im Hessischen Kegelspiel e.V. – „ChorLabor““ weiterlesen

Gersfeld – Aus Kunst wird Musik, daraus wieder Kunst – Generationen treffen sich

Inspiration durch Musik und Gemälde 

Musik inspiriert und regt den Geist an. Je nach musikalischer Gattung, Stil, Tonart, Klangfarbe, Rhythmus und Lautstärke werden verschiedene Emotionen angesprochen und innere Bilder und Wahrnehmungen erzeugt. Dieses innere Erleben macht das Konsumieren von Musik für viele Menschen zu einem besonderen Genuss. Das Projekt „Aus Kunst wird Musik, daraus wieder Kunst“ der Stadtkapelle Gersfeld e.V. macht sich diese Qualität von Musik ebenso zunutze wie die wechselseitige Inspirationsfähigkeit von Musik und Bildender Kunst. „Gersfeld – Aus Kunst wird Musik, daraus wieder Kunst – Generationen treffen sich“ weiterlesen

Ehrenberg – Jung und Kreativ

Jugendliche Wünsche – Kunst als Sprachrohr

Welche Voraussetzungen braucht Kunst im öffentlichen Raum? Gute Ideen, unterstützende Gemeinden, junge Menschen und leere Wände reichen aus, findet Veronika Zyzik. Die diplomierte Kunstmalerin hat es sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit Jugendlichen der Region die leeren Wände des Bürgerhauses Wüstensachsen (Gemeinde Ehrenberg) kreativ zu gestalten. Den Themen und Motiven sind dabei keine Grenzen gesetzt; die Jugendlichen bekommen durch die Aktion einen Raum, um ihre Gedanken, Wünsche, Ängste, Idole oder Szenen ihres Alltags und ihrer Heimat abzubilden und für die Zukunft festzuhalten. Nebenbei erfahren die jungen Menschen, wie sich das Leben und Schaffen in einem Atelier gestaltet. Unter fachkundiger Anleitung erhalten sie Einblicke in die Verwendung von Farben, Techniken und verschiedenen Werkzeugen. „Ehrenberg – Jung und Kreativ“ weiterlesen

Ebersburg – Sonne, Mond und Sterne

Zirkusträume im Nachmittagsangebot

Waghalsige Artisten im Trapez, schier unbegrenzt bewegliche Schlangenmenschen, Clowns mit weißen Gesichtern und roter Nase – für viele Menschen gehört der Zirkus zu einer der Kindheitserinnerungen schlechthin. Einmal in die Rolle eines Clowns zu schlüpfen, sich an den verschiedenen Möglichkeiten der Jonglage zu versuchen oder Teil einer menschlichen Pyramide zu werden, diese und andere spannende Angebote stehen Grundschulkindern aus der Gemeinde Ebersburg nach den Sommerferien in der offenen Nachmittagsbetreuung zur Verfügung. „Ebersburg – Sonne, Mond und Sterne“ weiterlesen

Bad Arolsen

Danceklusion – Mit Musik und Tanz Gemeinsamkeiten entdecken

2013 lebten in Deutschland 10,2 Millionen Menschen mit Behinderungen und somit jeder elfte Bundesbürger. Inklusion in der Bildungslandschaft wird gegenwärtig glücklicherweise immer aktueller, dennoch muss dem Thema weiter mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nicht nur in Schulen und öffentlichen Einrichtungen muss der Zugang für Menschen mit Behinderungen erleichtert werden, sondern auch die Akzeptanz und die Offenheit im alltäglichen Miteinander für Menschen mit Behinderungen muss wachsen. „Bad Arolsen“ weiterlesen

Bad Wildungen

Ein bunter Stein unter vielen

Ein Mosaik. Kulturhistorisch betrachtet, ein Muster oder Bild, das durch Zusammenfügen von farbigen oder unterschiedlich geformten Teilen entsteht. Eine Gesellschaft. Soziologisch betrachtet, eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste, abgegrenzte Anzahl von Personen, die als soziale Akteure miteinander verknüpft leben und (in)direkt interagieren. Gemeinsamkeiten stehen aich beim Projekt „Weltreise mittels Mosaikkunst – Multikultureller Mosaikworkshop als Altstadtinitiative“ im Mittelpunkt. „Bad Wildungen“ weiterlesen

Battenberg

Demografie mal künstlerisch

Viele Gemeinden stehen den Herausforderungen des demografischen Wandels gegenüber: Abwanderung, Geburtenrückgang, steigende Lebenserwartungen, um nur einige Aspekte zu nennen. Frohnhausen, ein ca. 500 Einwohner großes Dorf in der Gemeinde Battenberg (Eder), möchte dabei nicht einfach zu sehen, sondern genau hinschauen und sich künstlerisch mit dem Thema auseinandersetzen. Wer sind wir heute im Dorf? Welche Verbindungen gehen wir ein und was verbindet uns? Welche Altersstrukturen können wir sichtbar machen? „Battenberg“ weiterlesen

Diemelsee

Die Spolie – Vergangenheit und Zukunft

Aufgrund von Materialknappheit wurden in der Architekturgeschichte häufig Beuteteile aus Vorgängerbauten oder Ruinen für den Neubau verwendet. Mit dem Wechsel der ursprünglichen Bestimmung wurden sie zu Spolien. Dies geschah jedoch nicht selten auch aufgrund der Bedeutungsübertragung der alten Bauten auf das neu Entstehende. Den Geist des Alten anpassen und in das Zukünftige implementieren. Was ist gut am Alten und was davon wollen wir mit in die Zukunft nehmen und vor allem unter welchen eigenen Vorstellungen und Wünschen? „Diemelsee“ weiterlesen

Edertal

Grenzen überwinden – Szenen einer Flucht

Wo die Ederwellen schlagen an den Strand,
wo die Bruchbach nach dem Bahnhof Anraff rannt;
wo die Frösche quaken in dem Dämmerschein,
da ist meine Heimat, da bin ich daheim. (Reelingslied, Strophe 1)

Anraff ist Heimat für etwa 360 Einwohner. Seit einigen Monaten sind in Anraff und Umgebung Menschen „daheim“, die keinen deutschen Pass haben und aus ihrer Heimat flüchten mussten. Die meisten haben eine Reise hinter sich, auf der sie Bilder sahen und Momente erlebten, die ihr Verständnis vom Leben und ihrer Heimat veränderten. Das soll im Theaterprojekt „Grenzen überwinden – Szenen einer Flucht“ aufgegriffen werden. „Edertal“ weiterlesen

Frankenau

Für das Krippenspiel braucht man alle – jeden Alters

Immer wieder heißt es, ländlicher Raum sei geprägt von der Breitenkultur. Aber was genau heißt das? Taucht man tiefer in Lexika und Fachartikel ein, begegnen einem Beschreibungen wie „auf zivilgesellschaftlichem Engagement beruhend“, „Lokalgeschichte“, „Brauchtum“ und „interne Wissensweitergabe“. Breitenkultur in Allendorf/ Hardtberg beinhaltet all das und das Ziel das Miteinander auf vielseitige Weise zu stärken – auch durch Theater. „Frankenau“ weiterlesen

Frankenberg

„Kinder machen Kunst“ – und eigentlich noch viel mehr          

Im Zuge des erstmals gemeinsam organisierten Festes „Tag der Begegnung“ am 3. Oktober 2017 stellte sich die Frage, wie die Projektpartner die Veranstaltung bereichern können, um Menschen, trotz Sprachbarrieren oder Hemmschwellen, die Möglichkeit zu geben, sich über ihre Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft austauschen zu können. Wie könnte es möglich sein, vor allem die junge Generation, trotz unterschiedlicher Heimatländer näher zusammenzubringen und dabei deutlich zu machen, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben? „Frankenberg“ weiterlesen

Frankenberg

Blechbläser

Hat nicht jeder schon einmal darüber nachgedacht, ein Instrument zu lernen? Dann aber nicht gewusst, welches es ihm wirklich Freude machen würde – eher ein Streich-, Tasten- oder Blasinstrument. Und wenn ein Blasinstrument welches? Lieber Flöte, Trompete oder Saxophon? Und wie soll man sich entscheiden, wenn man aus einer Kultur stammt, in der solche Blasinstrumente selten sind? Wäre es nicht fantastisch, wenn man einfach mal viele Instrumente ausprobieren könnte, ganz unverbindlich und unter fachlicher Anleitung? Genau das hat sich auch die Musikschule Frankenberg gedacht und das Projekt „Bläserkarussell“ initiiert. „Frankenberg“ weiterlesen

Frankenberg

Heimatverein stellt sich den Herausforderungen

Es kommen nur noch wenige und dann immer die Gleichen zu den Veranstaltungen. Was können wir tun? Das ist eine Frage, die sich wahrscheinlich schon jeder Veranstalter einmal gestellt hat. Diese Herausforderung kennt auch der Heimat- und Kulturverein Geismar e.V. Aber dessen Mitglieder geben nicht auf und bringen immer wieder Mut und Kraft auf, neue Ideen umzusetzen und außergewöhnliche Wege zu gehen, um Kultur von allen, für alle im Dorf zu gestalten. „Frankenberg“ weiterlesen